Sonntag, 29. Juli 2018

London Mule

London Mule mit Ginger Beer


50 ml Gin
10 ml Limettensaft
Ginger Beer zum Auffüllen
1 Limetten Scheibchen zum Garnieren
Minze zum Garnieren
Eiswürfeln


Alle Zutaten in einem Kupferkrug oder Longdrinkglas mit Eiswürfeln vermischen. Sofort servieren.

Samstag, 28. Juli 2018

Dorade Rosé mit getrockneten Feigen, Mandeln, Oliven und Rosmarin

Heute gibt es  ein sehr leichtes sommerliches Fischrezept: süssliche Feigen, salzige Oliven und knackige Mandeln, dazu ein Frisee Salat und leichter fruchtiger Albariño-ein Genuss. :)
Das Rezept habe ich ein wenig angepasst.


  Dorade Rosé mit getrockneten Feigen, Mandeln, Oliven und Rosmarin



2 Doraden (rosé oder royal)
10 getr. Feigen (soft), geviertelt
100 g schwarze Oliven mit Stein (z.B. Kalamata oder  kleine Taggiasca)
handvoll  Mandeln (ich habe nicht die blanchierte verwendet, sie schmecken intensiver), grob gehackt
100 ml tr. Weisswein
Olivenöl
ein paar Rosmarinzweigen
Salz, Pfeffer
ein Paar Zitronenspalten (optional)
Thymianzweigen (optional)



Den Backofen auf 200C° aufheizen.
Den Fisch säubern, einölen, salzen, pfeffern, mit ein paar Zitronenscheibchen und Thymian füllen.
In einer tiefen Auflaufform legen, Feigen, Rosmarin und Mandeln verteilen, mit Öl und Wein begießen.
Ca. 35-40 Minuten backen.

Mit einem knackigen Salat servieren.


Quelle: A Table in Venice: Recipes from my home








Sonntag, 22. Juli 2018

Tarte Infiniment Vanille (Pierre Hermé)

Meine Leser kennen mich mittlerweile: ich bin kurz und knapp bei(den) Rezepten - die Gerichte sollen schnell sein und unkompliziert. Der einzige Grund dafür-ich bin einfach faul. Es gibt aber ein paar Ausnahmen, wo sich die Mühe (sowohl beim Zubereiten, als auch beim Schreiben) lohnt. Die "Unendliche Vanille Tarte" ist einer davon. Himmlisch, zart, wie eine Wolke und unglaublich "vanillig".



  Tarte Infiniment Vanille (Pierre Hermé)



Man kann sich zwischen einer großen Tarte oder 6 kleinen entscheiden. Ich wollte individuelle Törtchen basteln.
Das Rezept ist nicht so schwierig, wie es scheint. Wenn man alles gut organisiert, dann klappt es auch mit wenig Aufwand.

Die Tarte besteht aus 5 Komponenten: Mürbeteig-Boden, weißen Schokoladen Ganasch, mit Vanillesirup getränkten Biskuit, Vanille-Mascarpone Creme und schneeweißen Spiegel Glasur.

Ich habe letzte Woche 2 Sachen gemacht: Vanille Sirup (hält wunderbar im Kühlschrank) und Mascarpone Creme(bleibt bis zur Anwendung in dem Gefrierschrank).
Gestern den Mürbeteig zubereitet, die Backform damit ausgekleidet und in den Kühlschrank gestellt (über Nacht).
Heute habe ich den Rest gemacht: Mürbeteig fertig gebacken, während dessen Biskuit Teig zubereitet, gleich nach dem Mürbeteig in den Ofen geschoben. Inzwischen Schokoladenganasch gebastelt.
Den fertigen gefrorenen Mascarpone mit Glasur dekoriert (das ist der einziger Schritt, wo mann zügig arbeiten muss, die Glasur auf der gefrorene Oberfläche wird sehr schnell fest) und die komplette Tarte montiert. Mit gemahlene Vanille bestreut.


Vanille-Mascarpone Creme:
(Diese Creme setzt sich aus einer Englischen Vanillecreme + Mascarpone zusammen und sollte mindestens einen Tag vorher zubereitet werden, weil sie später gefroren verarbeiten wird und ich habe sie letzte Woche schon fertiggestellt.)

Englische Vanillecreme: 

250 g Sahne
1 Vanillestange
3 Eigelb
60 g Zucker
2 Blätter Gelatine

Gelatine für 5-10 Minuten in eiskaltem Wasser einweichen. Die Sahne in einen Topf geben, die Vanillestange aufschlitzen, das Mark herauskratzen und dieses, zusammen mit der leeren Stange, zur Sahne geben. Die Sahne erhitzen und die Vanille etwas darin ziehen lassen. Die Eigelbe in einer Schüssel mit dem Zucker verrühren. Die Vanillesahne zum Kochen bringen und durch ein Sieb zum Eigelb gießen. Dabei fleißig rühren! Nun alles zurück in den Topf gießen und bei mittlerer Hitze zum Köcheln bringen (ca. 80 Grad). Zieht den Topf vom Herd und rührt nun die Gelatine unter. Bedeckt die Oberfläche der Creme mit Frischhaltefolie stellt sie in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit stellt ihr eine Springform oder einen Tortenring mit 20 cm Durchmesser bereit und legt sie mit Folie aus.

150 g Mascarpone
o.g. Englische Vanillecreme, abgekühlt

Nachdem die Englische Vanillecreme abgekühlt ist, schlag ihr die Mascarpone auf und rührt die Vanillecreme unter, bis eine glatte Masse entstanden ist.
Diese Vanille-Mascarpone-Creme füllt ihr in den vorbereiteten Tortenring und streicht sie glatt. Bedeckt die Form mit Folie und stellt sie für mindestens über Nacht in den Gefrierschrank.


Vanillesirup: 

(Der Sirup wird zum Tränken des Biskuits verwendet und kann gut im Vorwege zubereitet werden und dann im Kühlschrank aufbewahrt werden.)

50 g Mineralwasser
25 g Zucker
1 Vanillestange
1 TL. flüssiges Vanilleextrakt
1 El. brauner Rum

Die Vanillestange öffnen. Wasser, Zucker und Vanillestange in einen kleinen Topf geben, aufkochen, Vom Herd nehmen und den Sirup 30 Minuten ziehen lassen. Dann den Rum und das flüssige Vanilleextrakt hinzufügen.


Mürbeteig:

85 g weiche Butter
60 g Puderzucker
20 g gemahlene Mandeln
1 Ei Gr. M
etwas gem. Vanille
1 Prise Salz
150 g Mehl


Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Butter und Puderzucker mit dem Knethaken vermengen.
Die restlichen Zutaten hinzufügen, zu einem glatten Teig verkneten und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Eine Form mit 22 cm Durchmesser (ich habe einen verstellbaren Tortenring verwendet) fetten und den Teig ausrollen.
Den Boden der Form mit dem Teig auslegen und aus dem restlichen Teig einen ca. 3 cm hohen Rand formen.
Stellt die Form noch eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Backt den Mürbeteig nun 10 Minuten "blind" vor.
Danach entfernt ihr das Backpapier und die Backperlen und backt die Tarte zu Ende bis sie leicht gebräunt ist. Auf einem Rost abkühlen lassen.


Biskuit:

1 Eiweiß
25 g Zucker
1 Eigelb
15 g Mehl
10 g Stärkemehl

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Eiweiß mit dem Zucker steifschlagen. Das Eigelb kurz unterrühren, Mehl und Stärke darübersieben und alles unterheben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit kleiner Rundtülle füllen und auf einem, mit Backpapier belegten Backblech, eine ‚Schnecke‘ mit ca. 18 cm Durchmesser spritzen. (Alternativ könnt ihr den Teig auch mit einer Palette auf dem Backpapier verstreichen.) Ca. 10 Minuten hellbraun backen.


Vanille Ganache:

120 g flüssige Sahne
1/2 TL. gemahlene Vanille
1 TL. Vanilleextrakt
125 g weiße Kuvertüre

Schmelzt die weiße Kuvertüre in der Microwelle oder im Wasserbad. Erhitzt die Sahne mit der Vanille (nicht kochen!) und gebt sie unter Rühren nach und nach zur Schokolade, bis ihr eine glatte Creme erhaltet.


Montage:

Füllt ein Drittel der Vanille Ganache in den Mürbeteigboden. Bestreicht die Biskuitscheibe satt mit dem Vanillesirup und legt sie in die Mitte der Tarte. Übergießt den Biskuit dann mit der restlichen Ganache.


Weiße Spiegelglasur:

110 g Zucker
90 ml Wasser
3 Bl. Gelatine
70 ml Sahne
1-2 TL weiße Lebensmittelfarbe (Titanodioxid)

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Zucker, Sahne und Wasser mit der Lebensmittelfarbe aufkochen.
Vom Herd ziehen und die Gelatine unterrühren.
Beiseite stellen und auf ca. Zimmertemperatur abkühlen lassen, dabei immer mal umrühren.
Hat die Glasur die richtige Temperatur erreicht holt ihr die gefrorene Vanille-Mascarpone Scheibe aus dem Gefrierschrank und positioniert diese auf ein Rost, unter das ihr einen Teller stellt. Übergießt die gefrorene Scheibe mit der Glanzglasur indem ihr direkt in der Mitte beginnt und ggf. mit der Palette bei der Verteilung nachhelft. 
Ist die Glasur fest, hebt ihr die gefrorene Scheibe an und positioniert sie vorsichtig auf die vorbereitete Tarte. Dekoriert die Tarte mit gemahlener Vanille. 

Diese Tarte wird um so besser, wenn man die ein oder zwei Tage im Kühlschrank stehen lässt.




Tarte Infiniment Vanille (Pierre Hermé)


Quelle: gute Tipps von MaLu
und selbst das Rezept von Best of Pierre Hermé

Freitag, 6. Juli 2018

Erdbeere-Mascarpone Eis mit Limettenzucker

Das Rezept ist von Lomelino- ein sehr leckeres Eis. 
Ich habe nur wenig verfeinert: ein paar kleine Änderungen und das Eis ist super. Es wurde ein Teil von Zucker durch Ahornsirup ersetzt (dadurch wird Eis cremiger, weniger Zuckerkristalle), Sahne durch Milch ersetzt (sonst wird das Eis nach mein Geschmack recht fett), Wodka durch Gin ersetzt (Erdbeere und Wacholder ist eine tolle Kombination), Prise Salz und Vanille dürfen auch nicht fehlen und statt einfachen Balsamico benutze ich Balsamico mit Feigen (für ein besonderen Kick).
Ah ja, ich habe in kleinen Förmchen serviert.


  Erdbeere-Mascarpone Eis mit Limettenzucker



700 g Erdbeeren, Strunk entfernt, halbiert
200 g Zucker ( ich habe 100 g Zucker und 100 ml Ahornsirup verwendet)
2 EL Balsamico
Saft und geriebene Schale von 2 Limetten
Prise Salz
100 ml Milch (im Originalrezept 200 ml Sahne)
1 TL Vanille Extrakt
500 g Mascarpone
2 EL Gin

Für Limettenzucker:

1 Limette geriebene Schale
3 TL Zucker (im Originalrezept 3 EL Zucker)


Erdbeeren in einer Schüssel mit Zucker, Sirup, Balsamico, Limettensaft und -Schale vermischen.
Ca 15 Minuten ziehen lassen.
Danach im Mixer pürieren, Salz, Vanille,Mascarpone und Milch zufügen und ganz zum Schluss Gin, alles zur eine glatte Masse mixen und über nacht in den Kühlschrank stellen.
Die kalte Masse in die Eismaschine geben, je nach Gerät, Eis fertig servieren oder event. nachfrieren lassen.
Für den Zucker Schale und Zucker gut vermischen und das Eis bestreuen.


Quelle: Callmecupcake

Sonntag, 1. Juli 2018

Baked Gooseberry Caramel Pudding

Ich bin kein Fan von Stachelbeeren. In der Kindheit habe ich sie im Überfluss gehabt und heutzutage es sind die einzige Beeren, die ich mir nicht extra zum Naschen kaufen würde.
Allerdings in diesem Gericht schmecken sie hervorragend!
Das Rezept ist britisch aus Jane Grigson's Fruit Book vom Jahr 1982.
Die Zubereitung ist total easy und geschmacklich GENIAL!
Am besten verwendet man die grüne Stachelbeeren (wegen ihren säuerlichen Geschmacks), ansonsten die üblichen roten, leicht mit Zitronensaft getränkt.

  Gooseberry



Für Stachelbeeren Karamell Basis:

350 g Stachelbeeren, beidseitig Stil und Blüte abgeschnitten
60 g Butter: 1 EL für die Einfettung der Backform und der Rest in Würfel geschnitten
100 g brauner Zucker


Für Topping: 

1 großes Ei
1 Eigelb
100 g Mehl, gesiebt (ich habe leichtes italienisches Typ "00" verwendet)
Prise Salz
1 TL Vanille Extrakt (von mir)
175 g Zucker
100 g Butter, geschmolzen

Die Form in Größe von ca. 26 cm Durchmesser (am besten nicht zu tief, wie für Quiche oder Pie)

Den Backofen auf 180°c vorheizen.
Die Form großzügig einfetten, und den braunen Zucker auf dem Boden gleichmässig verteilen.
Butterwürfelchen oben drauf legen und im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen, bis die Butter geschmolzen ist und der Zucker beginnt zu karamellisieren.

Die Form aus dem Ofen rausnehmen, die Stachelbeeren oben daraus in eine Schicht verteilen.
Inzwischen Ei, Eigelb und Zucker schaumig 5-7 Minuten schlagen, Mehl mit Salz vorsichtig unterheben, zum Schluss die flüssige Butter und Vanille zufügen und alles vorsichtig, aber gründlich zum glatten Teig verrühren.
Den Teig auf die Beeren gießen und ca. 45 Minuten backen (Stäbchentest).

Lauwarm servieren und genießen.


Baked gooseberry caramel pudding


Quelle: Jane Grigson's Fruit Book

die Idee mit Karamell Vormachen und Mehl Typ "00" habe ich von Crumbsonthetable