Eigentlich heißt es "Frühsommer Salat" in Nigel Slater's Rezept Kollektion.
Mir schmeckt er auch im Middsummer genau so gut, wie im early Summer: ich liebe diese fantastische exotische fruchtig-säuerliche an Urlaub auf Bora Bora erinnernde Kombination. Ein Grund einer meine Lieblingskomödie dazu "zu servieren" - "Sechs Tage, sieben Nächte" mit Harrison Ford auf Makatea.
Ein wenig an meinem Geschmack angepasst (wer Originalrezept möchte, steht unten ein Link dazu)
Es gibt unzählige Rezepte von "Shepherd's Pies"(mit Karotten, ohne Karotten, Erbsen, Sellerie, Rübchen oder puristisch nur mit Fleisch, Zwiebeln und Knoblauch).
Dieses hier ist mit Weichnachtsgewürzen, Honig und Orange verfeinert, sehr aromatisch und saftig.
In der Quelle habe ich auf Basisrezept verlinkt, das allerdings sehr schlicht ist und wer keine Experimente mit Lebkuchengewürz mag, kann immer noch auf Basisrezept zurückgreifen.
Das Originalrezept (nach Sophie Dudemaine ) heißt "Sommernachts Cake". Meine Version habe ich nach Shakespeares "A Midsummer Night's Dream" genannt (höchste Zeit dafür :)) )
Ich habe ihn ein wenig geändert und statt Kastenform als Muffins gebacken (was viel praktischer ist für ein Picknick mit einem Glas Rosé, z.Beispiel).
Der Cake ist einfach traumhaft: zartes Kaninchen Filet, aromatische Backpflaumen, nussige Kresse und würzige Bohnenkraut, mit eine Prise Thymian und einem Schuss Gin (ich wollte unbedingt etwas dezentes mit Wacholder ) alles zusammen ergibt eine tolle Geschmackskombination.
Wer kein Kaninchen mag, kann es durch Hähnchen Filet ersetzen.
Ich wünsche allen, die heute den Heiligabend feiern, ein schönes Weihnachtsfest!
Hier ist ein aromatischer und köstlicher Weihnachtsschinken.
Das Rezept ist total easy, viel Spaß beim Nachbacken:)
Auf der Suche nach einem Rezept für Hackbraten im Ofen bin ich auf Steph's Rezept von Kleiner Kuriositätenladen gestoßen.
Zwei Gründe warum ich unbedingt dieses Rezept ausprobieren möchte: Äpfel mit Ahornsirup in Verbindung mit Bacon und Hackfleisch und... süße Schwein-Cocotte, die vom Staub "kreiert" wurde.
Die Form ist wie dafür geschafft:klein, hübsch und, natürlich,in Staub-Qualität.
Das Gericht ist easy, schmeckt sehr gut, empfehlenswert.
Hier ist das Steph's Rezept (Original)
Ich habe nur mit Thymian verfeinert (Äpfel und Thymian eine wunderbare Liaison), alles anderes nach Rezept.
Apple Bacon Bomb
Zutaten:
2 Zwiebeln
100 g Speck,
gewürfelt
Rapsöl zum Anschwitzen
1,5 Kilo Hackfleisch, halb & halb
3 Eier
60 g Apfelringe
2 EL Fenchelsaat
80 g Semmelbrösel
3 EL glatte Petersilie, fein gehackt
3 TL grober Senf
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem
ca. 25 Scheiben Speck
2 EL Ahornsirup
Zubereitung:
Die Zwiebeln würfeln und in etwas Rapsöl in einer Pfanne glasig anschwitzen. Beiseite stellen.
Die Apfelringe in einem Food Processor fein hacken, die Fenchelsaat in einem Mörser fein mörsern, die Petersilie waschen und mit einem Messer fein hacken.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gründlich miteinander verrühren.
Die Hackfleischmischung entweder in eine große Form geben oder auf zwei kleine Formen verteilen, dann mit den Speckscheiben belegen.
Für 45 Minuten im 180°C vorgeheizten Backofen mit geschlossenem Deckel garen, dann den Speck mit Ahornsirup bestreichen und weitere 15 Minuten backen.
Steph hat mit Pastinaken-Kartoffel-Püree serviert, ich habe 50/50 Sellerie+Kartoffen-Püree zubereitet.
Die Original-Sauce hat sehr gut harmoniert und hier ist das Rezept:
Cidre-Sauce
Zutaten:
350 ml Rinderfond
200 ml Cidre
2 Lorbeerblätter
1/2 TL Senf
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Rinderfond, Cidre und die Lorbeerblätter in einen Topf geben und eine Viertelstunde offen köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch evtl. ausgetretenen Fleischsaft unterrühren. Nach Geschmack mit etwas Mehl abbinden.
Quelle:
Kuriositaetenladen
8 frische Schweinewürstchen zum Braten vom Metzger (Ich habe fränkische Bratwürstchen verwendet)
ein wenig Öl
2 große Zwiebeln in dünne Halbringe geschnitten
1 dicke Scheibe Butter (ca. 1 EL )
2 EL Mehl
1 TL brauner Zucker
ca. 400 ml Gemüsebrühe (ich habe 200 ml genommen, den Rest mit Bier ersetzt)
200 ml Guinness oder ein anderes dunkles Bier (ich habe 1 Flasche+200 ml statt Brühe)
1 TL getr. Majoran (von mir)
2 frische Lorbeerblätter (von mir)
3-4 frische Thymianzweige (von mir)
einen guten Schuss Worcestershiresauce (von mir )
1 geschälte Knoblauchzehe (von mir)
Salz, Pfeffer (mit Salz ganz sparsam würzen, da die Würstchen schon ziemlich gut gesalzen sind)
Als Beilage Kartoffelpüree, Preiselbeeren zum Fleisch, event. Meerrettich (zum Würzen vom Kartoffelbrei), als Getränk Dunkles Bier.
Den Backofen auf 160°C vorheizen. Würstchen in einem beschichteten Bräter mit sehr wenig Öl von allen Seiten anbräunen, dann herausnehmen. Die Butter im Bräter zerlassen, die Zwiebeln darin leicht anbräunen, Mehl unterrühren und 3-4 Minuten unter Rühren weitergaren, dann den Zucker, Majoran, Worcestershiresauce, Thymian, Lorbeerblätter, Knoblauch zugeben. Mit Bier ablöschen, Brühe dazugeben, kurz aufkochen, Würstchen wieder reinlegen, mit Deckel verschließen und im Ofen ca.50 Minuten (nach eigene Erfahrung, je länger, desto besser, ich habe ca, 2,5 Stunden schmoren lassen, dann war die Biersauce fast karamellisiert) backen.
Sehr heiß servieren und genießen.
Quelle: Nigel Slater "Das Küchentagebuch"
Zutaten:
500 g Hähnchenschenkel, entbeint und in Stücke geschnitten
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
200 g Perlzwiebeln
Butter und Öl zum Braten
1 Prise getrockneter Thymian
2 Prisen getrockneter Estragon
1 Prise gemahlene Muskatnuss
2 EL Dijonsenf
200 ml Weisswein oder helles Bier
300 g Sahne
2–3 Zweige Estragon, Blätter gehackt, zum Servieren
kleine Kartoffeln gekocht mit Schale
Zubereitung:
Die Hähnchenstücke salzen, pfeffern und mit den Zwiebeln in etwas Butter und Öl in einer Pfanne anbräunen. Gewürze und Senf hinzufügen, Wein oder Bier zugießen und alles aufkochen. Die Sahne zugießen und alles etwa 15 Minuten zu einer sämigen Sauce einköcheln lassen.
Den Geflügeleintopf mit frisch gehacktem Estragon und den Kartoffeln servieren.
Bei Zorra ist wieder was los: ein Walnuss-Event. Da ich Walnüsse mag, möchte ich natürlich auch dabei sein.
1 kg Lammschulter oder Keule, geschnitten in großen Würfeln
2 EL Ghee (Smen)
2 rote Zwiebeln, grob geschnitten
150 g getrockneten Aprikosen
10-12 Datteln
2 EL Orangenblütenwasser
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Koriander, gemahlen
1/2 TL Kurkuma
1 Ingwerwurzel (nach Geschmack) fein geschnitten
2 Stangen Zimt
1-2 EL "Geheimzutat" Tajine Marrakesch von Herbaria
1 rote Chilischote, entkernt und klein gehackt
2 EL Honig
100 g Walnüsse
1/2 Zitrone, in Scheiben geschnitten
1 Bund Koriander, fein gehackt
Salz, Pfeffer
Lammwürfel in Ghee (Smen) scharf anbraten. Die Zwiebeln, Ingwer, Chili, Zitronenscheibchen, Orangenblütenwasser, Zimt, Gewürze hinzufügen, mit Wasser nicht komplett bedecken, nur ganz wenig (beim Garen entsteht "eigener Schmorsaft").
Zugedeckt ca. 90 Minuten bei sehr schwacher Hitze garen, bis das fleisch weich ist.
Inzwischen Walnüsse grob hacken, in einen Topf oder Pfanne geben, ein Stückchen Butter dazu, ca. 5 Minuten braten, Honig hinzufügen und alles karamelisieren lassen, zu dem Fleisch geben, gut vermischen, danach Dattelt und Aprikosen hinzufügen und noch ca. 30 Minuten schmoren lassen.
Mit Couscous servieren, mit Korianderblättchen großzügig garnieren.
Quelle:
Tajine: würzige Eintöpfe aus Marokko
Tajines
Ich habe viele Bücher über italienische Küche-mit und ohne Rezepte.
Eins davon "Pasta von Nino Zoccali" ist von einem australischen Koch italienischer Herkunft. Zugegeben, am Anfang war ich ein wenig skeptisch: ein Australier mit italienischen Rezepte...aber wenn man noch nicht probiert hat, soll auch nicht auf den Vorurteilen beharren. Ich war positiv überrascht und kann das Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen :)
Diese Suppe (von italienischer Tante des Autors) ist köstlich und unkomliziert. Das Geheimnis liegt "in der Brühe".
Für die Fleischklößchen:
300 g Hühnerhackfleisch
1 Ei (im Original 2 Eier)
90 g Weißbrotsemmelbrösel (ich habe 2 Scheiben Toasts ohne Rinde verwendet)
150 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
2 EL glatte Petersilie, fein gehackt
Salz
Pfeffer
Zitronenschale von 1/2 Bio-Zitrone, fein gerieben (meine Ergänzung)
Für die Suppe:
2 l Hühner Brühe (das Rezept steht unten) (im Original 2,4 l)
150 g Risoni (im Original 200 g)
Salz
Pfeffer
1-2 TL guten Balsamico (meine Ergänzung)
Parmigiano Raggiano zum bestreuen
Petersilie zum Dekorieren
Für die Hühnerbrühe:
1 kg Suppenhuhn
100 g Möhren
100 g Staudensellerie
100 g Lauch
100 g Zwiebel
100 g Parmiggiano-Rinde (*das Geheimnis)
1 Scheibchen Zitrone (meine Ergänzung)
3 Stängel glatte Petersilie
Salz
Zubereitung der Brühe:
alle Zutaten in einem großen Topf geben und mit 4 l kaltes Wasser aufgießen, zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und 2-2,5 Stunden sanft köcheln lassen.
Die fertige Brühe durch feines Sieb in einen kleineren Topf gießen (so bleibt sie schön klar).
Zubereitung der Klößchen:
alle Zutaten in einer Küchenmaschine geben und mixen, aus der fertigen Masse kleine Klößchen formen.
Zubereitung der Suppe:
Brühe aufkochen, Fleischklößchen nacheinander in die Brühe geben, ca. 15 Minuten kochen lassen, danach die Risoni und Balsamico und noch mal ca. 10 Minuten kochen lassen.
Die fertige Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, in die Teller samt Klößchen und Risoni geben, mit Parmesan und Petersilie bestreuen.
Hier ist englische Version: recipe
Heute ist (nach dem julianischen Kalender)der Orthodoxe Heilige Abend. Ich feiere natürlich mit und wünsche allen Frohe Weihnachten!
1,5 kg
Kaninchenkeulen
5
Lorbeerblätter
2 EL
Wacholderbeeren
125 Gramm
Bacon (dünn geschnitten)
15
Knoblauchzehen
1/2 Ltr. dunkles Bier
Salz und Pfeffer
etwas Butter
Backofen auf 250 Grad vorheizen.
Einen
Bräter mit Butter ausfetten, die Kaninchenkeulen mit Pfeffer und
nicht zu viel Salz (da der Räucherspeck viel Salz enthält) würzen und in
den kalten Bräter legen.
Den Speck in Streifen schneiden, den Knoblauch schälen und mit Lorbeeblättern und den Wacholderbeeren zwischen die
Kaninchenteile geben.
Das Bier dazugießen.
Den Bräter in den Ofen stellen und 1 1/2 Stunden garen.
Die
Kaninchenkeulen dabei öfters wenden - sie sollen von der fast verkochten
Flüssigkeit etwas karamellisiert sein.
*Kaninchenkeulen habe ich vorher in Butter leicht angebraten.
**Ich bin kein Bierkenner, habe einfach Schwarzbier genommen und das was sehr lecker
***Beconstreifen habe ich direkt auf Kaninchenkeulen verteilt-das Fleisch wird dadurch zart und saftig
****Als Beilage habe Röstkartoffeln und in Butter gebratenen Lauch serviert
Quelle: nach einem Rezept von Alfred Biolek
Dieses Rezept wäre ein idealer Kandidat für Weihnachtsmenü.
Tolle Kombination Rind mit Porto, Karamell-Zwiebeln und nach Zimt duftenden Äpfeln.
Roastbeef kann man durch Filet ersetzen (was, natürlich, nur Vorteile bringt) oder Rinderleber (Wahnsinnsgeschmack).
4 rote Zwiebeln
30 g Zucker
20 g Butter+20 g zum Braten
600 g Roastbeef (in dünne Scheiben geschnitten)
3 EL Mehl
100 ml roter Portwein
2 Äpfel (z.B. Royal Gala)
1/2 Bund Schnittlauch
frische Meerrettichspäne
Salz, Pfeffer, Prise Zimt
Ofen auf 100°C heizen.
Zwiebeln abziehen und in Ringe schneiden.
In einer Pfanne ZUcker mit 2 EL Wasser hell karamellisieren, Zwiebeln und Butter zugeben,Portwein angießen, 5 Min. einkochen, salzen, im Ofen warm stellen.
Fleisch im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen.
Äpfel schälen, entkernen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
Fleisch in Butter anbraten, salzen. pfeffern und im Ofen warm stellen.
Apfelringe im Brattfett (event. mit Portwein ablöschen)1-2 Min.braten, Zimt ganz zum Schluß geben.
Fleisch, Apfelringe, Portweinzwiebeln auf den Tellern zu Türmchen schichten.
Mit Schnittlauch und Meerrettisch servieren.
Dazu passt wunderbar Kartoffelpüree und als Weinbegleitung australischer Shiraz, z.B. von Lindemans Bin 50.
Quelle (v. ob. Rezept) mit wunderschönen Rezepten (Stevan Paul) und Bildern (Bernd Gölling), die mich so inspiriert hat: Lust auf Genuss 12/2012