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Dienstag, 2. September 2014

Gebackene Süßkartoffeln mit Chipotle-Chili-Butter

Bis heutigen Tag habe ich dieses Gericht mindestens 7 Mal zubereitet.Köstlich,einfach,genial.Eine reine Geschmacksexplosion:Süße von Kartoffeln, Schärfe und Raucharoma von Chipotle und nicht "aufdringliche" und jedoch präsent Knoblauch-Note. Die Kartoffeln passen zu allem:Fisch, Fleisch, fruchtigen Salate und natürlich pur zum "rauslöffeln". Im Original Rezept werden die Süßkartoffeln gegrillt, gebacken schmecken sie genau so gut und man hat weniger Arbeit:einfach in den Ofen schmeißen und fertig.

gebackene Süßkartoffeln mit Chipotle-Chili-Butter




4 Süßkartoffeln
Olivenöl zum Einreiben
Salz zum Bestreuen


Für die Butter:

5 getrocknete Chipotle-Chilischoten
125 g weiche Butter
2 Knoblauchzehen, gepresst
Prise Salz

Backofen auf 230°C vorheizen.
Jede Kartoffel mit Öl einreiben und leicht salzen, in Alu-Folie wickeln und im vorgeheiztem Backofen ca. 45 Min. (je nach Kartoffel Größe) backen.

Inzwischen die Butter zubereiten:

Chipotleschoten in einem Topf mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen und bei milder Hitze 15 Min. garen.
Abkühlen lassen, in ein Sieb abgießen und die Flüssigkeit auffangen.
Die Chilis so fein wie möglich hacken, mit einer Gabel unter die Butter mit Knoblauch und Salz mengen, event. für den rauchigen Geschmack Chipotle-Flüssigkeit zugeben. 
Butter zu einer Rolle formen und in Backpapier gewickelt kalt stellen oder einfrieren.
Fertige Süßkartoffeln aus der Folie rausnehmen, leicht von beiden Seiten quetschen, Stückchen Butter darauf legen und sofort servieren.



Quelle: Karibik Kochbuch

Montag, 15. Juli 2013

Auf Zedernholz gegrillter Wacholderlachs mit Beerenglasur (USA)

Die Indianer im pazifischen Nordwesten brieten traditionell den ganzen Lachs auf Zedernbrettern vor prasselndem Feuer - das wollten wir heute Abend auch mal ausprobieren: auf dem Balkon im Kugelgrill.
Der Lachs erhält ein Aroma von Zedern und Wacholder und wird mit einer samtigen, süßen Beerenlasur überzogen.
Ab jetzt steht dieses Rezept bei mir auf der "Mehrmalswiederholungsliste": im Sommer gibt's nur noch Lachs auf diese Weise!

Balinesischer Ananassalat.jpg

Für die Beerenglasur:

300 g frischer Beerenmix (Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren, Stachelbeeren)
100 ml Ahornsirup


Für die Wacholdermischung:

1 TL Wacholderbeeren
1 TL schwarzer Pfeffer
2 TL grobes Salz
1 Stück Lachsfilet (750g-1000g), am besten Wildlachs

ein Grillbrett aus Zedernholz (24 Stunden in Wasser oder Bier, oder Whisky- je nach Geschmack, eingeweicht und abgetropft)

Beeren und Ahornsirup in einen Topf füllen und 2 EL Wasser hinzufügen, Topf abdecken und bei 175°C etwa 5 Minuten garen, danach die Deckel abnehmen, Temperatur etwas reduzieren und ca. 10 Minuten kochen, bis ein zähes Beerenpüree entsteht.

Wacholderbeeren, Pfefferkörner und Salz in einer Kaffeemühle zu feinem Pulver zermahlen.
Den Grill für indirektes Grillen vorbereiten und auf mittlere Hitze vorheizen.
Kurz vor dem Grillen den Lachs großzügig auf beiden Seiten mit Wacholdermischung einreiben, anschließend mit der Haut nach unten auf das Brett legen.
Die Hälfte der beerenglasur über den Fisch löffeln.
Das Brett in der Mitte des Rostes platzieren und den Grill zudecken.
Den Lachs 20-30 Minuten grillen.
Sobald er gar ist, restliche Beerenglasur über den Fisch geben und direkt auf dem Zedernholz servieren.

Quelle: Planet-Barbecue-Grill-Weltreise-Rezepte Steven Raichlen