Montag, 5. November 2012

Bricelets Fribourgeois-die besten Waffelröllchen der Welt

Traditionell werden diese köstliche schweizer Waffelröllchen zum Fest in Kanton Fribourg La Bénichon gebacken.
Man braucht dazu ein Brezeleisen(ich habe mein direkt aus der Schweiz bestellt, denn in Deutschland leider kann man das nicht kaufen)

Bricelets Fribourgeois



für ca. 60 Stück

160 ml trockenen Weisswein
30 ml Kirsch*
300 g Mehl
200 g Zucker
1 Prise Salz
2 TL Vanilla Extrakt
1 liter Crème  double**

Alle Zutaten miteinander vermischen, bis ein glatter geschmeidigter dickflüssiger Teig entsteht.
Bei Zimmertemperatur 2-5 Stunden stehen lassen.

Bretzeleisen aufheizen und den Teig goldbraun backen (unten im Rezept-Link kann man die Fotos anschauen).

*Kirsch habe ich durch Cognac ersetzt
** Statt Crème double habe ich Crème Fraîche verwendet
Ich hoffe, dass die Schweizer mir meine kleine Änderungen verzeihen werden;)


Hier ist das Originalrezept aus der Schweiz mit Fotos und Anleitung wie man solche Waffelröllchen backt   Rezept/Recette

Sonntag, 4. November 2012

Mejillones a la marinera

Wir haben zum ersten mal die Miesmuscheln nach Seemannsart in Porto Cristo (Mallorca) probiert und waren total begeistert: frischgefangen, unglaublich aromatisch und lecker.Ich musste das Rezept unbedingt haben.Dieses hier ist dem Original sehr ähnlich, fast identisch.

 Mejillones a la marinera (Porto Cristo)


1 kg Miesmuscheln 
Olivenöl 
1 große Zwiebel 
6 Knoblauchzehen 
1 Dose Tomaten in Stückchen (ca. 400 ml) 
300 ml Weißwein, trocken 
1/2 Bund Petersilie (fein gehackt) 
Salz,Pfeffer,Prise Zucker, Zitronensaft zum Abschmecken 
frisches Baquette, Aioli, ein paar Oliven und  kühler trockener Weisswein zum Genießen

Die Muscheln unter fließendem Wasser gut abbürsten und evtl. "Bärte" mit einem Messer wegschaben. Sollten bereits ein paar Muscheln geöffnet sein, diese 2 - 3 mal auf eine Kante klopfen, meistens schließen sie sich wieder. Wenn nicht, diese Muscheln bitte entsorgen.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in erhitztem Olivenöl andünsten. Die passierten Tomaten dazu geben und ein paar Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, den Weißwein zugeben und kräftig aufkochen lassen. Nochmals abschmecken und die gehackte Petersilie dazu geben.


Da ich die Tomatensoße in einem kleinen Topf vorbereite, fülle ich diese nun in einen entsprechend großen Topf um und gebe in die kochendheiße Soße die vorbreiteten Muscheln. Den Topf mit einem Deckel verschließen und die Muscheln ca. 8 - 10 Minuten garen. Dabei den Topf immer wieder kräftig rütteln. Von Vorteil ist ein Topf mit Glasdeckel, dann sieht man, wenn sich die Muscheln geöffnet haben und fertig sind. Immer noch geschlossene Muscheln entsorgen!


Nun werden die Muscheln mit ein bissel der Soße in zwei große, tiefe Teller verteilt. 



Quelle: Rezept von chica Chefkoch.de 





Mittwoch, 31. Oktober 2012

Happy Halloween 2012

Happy Halloween


Nun ist es so weit-ein Fest mit Geistern, Hexen, Leckereien.
Ich habe schon etwas vorbereitet, nähmlich die Vorspeise:

-"Mäuseplatte mit Käse und Obst" (normalerweise gehört das zum Dessert, aber ich mache eine kleine Ausnahme)
-"Snacks-Friedhof", wo Oliven, Knoblauchkäse und Jicama ihre Ruhe gefunden haben.
-"Skeletons Hände voll mit Chips und Guacamole"

Morgen widme ich meinen Nachmittag der Hauptspeise "Chili con Kürbis".
Das Dessert-Schokoladeneis mit Rotwein ist fertig. Beide Rezepte schreibe ich später.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Fest! 

Die tolle Sachen für einer richtige Halloween-Feier habe ich von Pottery Barn
Rezept Guacamole : Martha Steart Classic Mexican Guacamole 
Rezept Jicama: Jicama mit Limettensaft und Chili traditionel 
Rezept Schafskäse mit Knoblauch: Frische Schafskäsecreme mit Knoblauch
Käse von der Maüseplatte: Cheddar, Brebis und Petit Billy  


 

Samstag, 20. Oktober 2012

Selbstgeschnitzter Halloween-Kürbis oder bald ist es so weit


Happy Halloween


Bald ist Halloween-ich liebe dieses Fest: schöne herbstliche Atmosphäre, leuchtende Kürbise, Hexen und Geister, Süssigkeiten, Gruselgeschichten und Vampir-Filmen...
Heute habe ich zum ersten Mal selbst einen Kürbis ausgeschnitzt und dann habe ich einen Spaziergang zum Faber-Schloß gemacht um ihn zu fotografieren (nun ja, ich brauchte eine schöne Kulisse).

Dienstag, 2. Oktober 2012

Spooky Candy Apples ( for Halloween)

Ich habe ganz zufällig dieses Rezept im Internet entdeckt und bin begeistert. Karamellisierte Äpfel kennt jeder (vom Volksfest oder ä.), die hier sind was besonders: leuchtende Farben, "gruselige Zweige", knackiges und  leckeres Karamell, das nach Zimt duftet-genau das richtige zum Halloween. Und außerdem, es macht wahnsinnig viel Spaß zuzubereiten. 


Scary Candy Apples (Halloween)


6 mittlere Äpfel (gewaschen, saubere Zweige als Halter in die Äpfel stecken)
675 g Zucker
155 ml Zuckersirup oder Honig
235 ml Wasser 
rote und schwarze Lebensmittelfarbe
Zimtöl ein paar Tropfen

Zuckerthermometer

 Zucker, Sirup und Wasser in einem Topf vermischen, aufkochen und auf mittlerer Flamme köcheln lassen, bis das Karamell die richtige Temperatur von 300F/150C° erreicht (mit dem Zuckerthermometer messen). Den Topf vom Herd nehmen, zuerst die rote Farbe und Zimtöl untermischen, Äpfel karamellisieren in roter Farbe, danach die schwarze Farbe untermischen (die Farbe wird richtig kräftig sein) und die restlichen Äpfel genau so karamellisieren wie die roten.



Quelle: Matt Bites

Montag, 1. Oktober 2012

Shortbread Cookies hergestellt mit chinesischen Holzförmchen

In China wird jedes Jahr das Mondfest (Mittherbstfest) gefeiert. Das ist eine uralte Tradition mit Lichtern, Stimmung und natürlich mit einem Mondkuchen.
In diesem Jahr ist das am 30. September. Ich habe ein wenig mitgefeiert: zwar keinen Mondkuchen gebacken, sondern die Shortbread Cookies, allerdings mit Hilfe der chinesischen Holzformen.
Alle drei sind wunderschön: handgeschnitzt mit typischen chinesischen Motiven.
Mein Favorit ist der Koi-Fisch.

Shortbread Cookies made with Chinese Wood Molds


180 g Mehl
110 g Zucker
60 g kalter Butter (in Würfel geschnitten)
1/4 TL Salz
1 TL Vanille Extrakt
1 Ei

Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen, Butter dazugeben und solange mischen/kneten, bis der Teig beginnt krümmelig zu werden, dann das Ei und Vanille Extrakt untermischen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig in die Folie einwickeln und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen (am besten über Nacht).
Die Holzförvchen NUR mit Mehl bestäuben (nicht einfetten!!!), überschüssiges Mehl abklopfen.
Den kalten Teig in Portionen teilen und in die Förmchen reindrücken, mit dem Messer den überschüs. Teig abschneiden und das Förmchen direkt auf dem Tisch schlagen-die fertigen Teigfiguren fallen raus.
Auf dem Blech mit Backpapier verteilen und im vorgeheizten Ofen (180°C) ca. 10 Minuten backen.
Die Cookies müssen hell bleiben!

Ich habe die Butter reduziert (im Originalrezept ist die Menge doppelt), sonst schmelzen sie sehr stark im Ofen und das Muster "zerläuft".
Um den Geschmack zu verfeinen habe ich zusätzlich geriebene Schale von 1/2 Zitrone und ein paar Tropfen von Kardamon Essence dazugegeben-schmeckt köstlich.

Hier sind die chinesische  Holzformen

Quelle: Rezept

Mittwoch, 19. September 2012

Eingelegte Salzzitronen (Marokko)

Der Herbst steht auf der Leiter und mahlt die Blätter an, die Tage werden kürzer und das Wetter kalt und ungemütlich, für mich bedeutet das Zeit für deftige Gerichte, so wie marokkanische Tajine: ob mit Lamm, Quitten und Datteln oder Hähnchen und Feigen,überall verwende ich die selbsteingelegte Salzzitronen-wenig Arbeit, viel Geduld mit Wartezeit (es lohn sich) und Sie haben die aromatischte Zitronen der Welt.

 Eingelegte Salzzitronen


12 unbehandelte Zitronen
mindestens 12 TL Salz
Lorbeerblätter, Chilli und Schwarzer Pfeffer-Körner nach Geschmack

Die Zitronen heiß waschen und abtrocknen.
Jede Zitrone der Länge nach viermal etwa 1 cm tief einschneiden, dabei die Zitronen nicht zerteilen.
Bei jeder Zitrone Salz in die Einschnittstellen drücken, dabei pro Zitrone mindestens 1 TL Salz verwenden.
Die gesalzenen Zitronen dicht an dicht in das Glas schichten und mit Salz bestreuen, mit kochendem Wasser übergießen, das Glas fest verschließen und an einem trockenen dunklen Ort 30 Tage stehen lassen.

Beim Bedarf und je nach Rezept die Zitronen aus dem Glas rausnehmen, in Vierteln teilen, die Zitronenschale in feiner Streifen schneiden und zum Tajine geben.

Quelle: Marokko-Kochen und verwöhnen mit Originalrezepten

Sonntag, 26. August 2012

Traffic light tarts

traffic light tarts



1 Portion Pâte Sablée (Mürbeteig)
oder zum Selbermachen:

200 g Mehl
50 g gemahlenen Mandeln
75 g Zucker
150 g kalter Butter
Prise salz
1 Eigelb

Alle Zutaten miteinander vermischen so, dass ein glater Teig entsteht.
Den fertigen Teig in den Kühlschrank für ca. 30 Minuten stellen, danach ausrollen und die Kreise ausstechen.
Die Backform gut einfetten und mit Teigkreisen auslgenen, die Füllung verteilen und im vorgeheizten Ofen (bei 190°C) ca. 20 Minuten backen.

Für die Füllung:

4 EL  Himbeere Konfitüre ohne Kernchen (z. B. von "Wilkin & Sons")
4 EL Aprikosen Konfitüre
4EL Limetten Gelee



Quelle: Meg Rivers "Home Baking"

Sonntag, 19. August 2012

Hausgemachte Butter

Butter selbst herzustellen ist ein Kinderspiel. Es gibt eine Fülle von traditionellen Geräten, die das Buttern zu einem Erlebnis werden lassen:Butterspatel, Butterformen, Butterfässer und s.w. Bei Antiquitätenhändler oder auf Flohmärkten mit ein bisschen Glück kann man die günstig kaufen.(c) 


Hausgemachte Butter

1,2 l vollfette Sahne 
1/4 TL Salz 

ergibt ca. 600 g Butter und o,6 l Buttermilch 

Die Sahne etwa 1-2 Stunden zuvor aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie Raumtemperatur hat. 
Die Sahne in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, mit dem Flachrührer!!! auf mittlerer Stufe so lange rühren, bis die Butterfett und Buttermilch trennen ( je nach Gerät ca. 7 Minuten)
Die Butterklumpen unter dem fließenden Wasser abwaschen um restliche Buttermilch zu entfernen (es ist wichtig, damit die Butter nicht ranzig schmeckt) 
Mit Salz abschmecken. 
Mit Holzspateln die Butter formen, in Pergamentpapier wickeln, so ist die Butter ca. 1 Woche im Kühschrank haltbar.


Quelle: ein wunderschönes englisches Buch mit tollen Rezepten und zauberhaften Bildern  Aus Freude am Landleben