"Enoki sind Modiglianis der Pilze-schlanke Schönheiten mit dünnen Stielen und elfenbeinfarbenen Hüten"(c) Steven Raichlen's
Dieses Rezept ist unter dem Namen "Enoki Bacon" bekannt, zugegeben, ich habe es zum ersten mal probiert.
Mein Fazit: einfach, lecker, genial.
Eine wunderbare Kombination: salziger Bacon und milde nussige, fast süßsliche Aroma der Enoki-Pilze.
Bis jetzt habe ich sie roh im Salat oder wie hier mit Fisch gegessen, wobei ihr feine Geschmack war ziemlich im Hintergrund, hier entfalten sie ihr Aroma komplett.
In Begleitung mit einem guten Chardonnay ist das ein richtiger Genuß.
2 Päckhen Enoki (in Asialaden frisch erhältlich)
1 Packung Bacon (ca. 100 g)
Den Pilzboden so weit abschneiden, dass die Pilzstängel noch zusammenhalten.
Enoki in Bündel teilen und jedes Bündel mit einer Scheibe Speck umwickeln.
Es gibt 2 Varianten der Zubereitung:
-direkt auf dem Holzgrill
- im vorgeheizten Backofengrill (auf dem Blech)
Ich habe im Backofen zubereitet, es hat ca. 10 Minuten gedauert (je nach dem Gerät).
Heiß servieren.
Dazu passt sehr gut selbstgemachte Japanische Teriyaki-Sauce:
8 EL Shoyu (Sojasauce)
8 El Mirin
8 El Sake
1-2 TL brauner Zucker
Alle Zutaten in einem kleinen Topf zum kochen bringen, 10 Minuten lang einkochen, bis die Sauce ein wenig eindickt.
Man kann die Pilze vor dem Backen/Grillen mit der Sauce einpinseln.
Ich habe sie ohne Sauce gegrillt und erst auf dem Tisch zu den Enoki serviert.
Quelle:
Planet Barbecue Steven Raichlen's
Jemput Pisang (zu Deutsch "gebratene Bananenbällchen") - eine balinesische Süßspeise,
die ohne großen Aufwand vorzubereiten ist.
2 sehr reife Bananen (wichtig, sonst schmecken die Bällchen fade)
4 EL brauner Zucker
90 g Mehl
1 EL Stärke
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 L Öl (zum Fritieren)
Schokoladensauce
Kokosraspeln
Vanilleeis
Bananen, Zucker, Vanillezucker, Mehl und Stärkemehl mit dem Zauberstab zu einen sehr zähen Teig verrühren.
Speiseöl entweder in einem Topf oder in der Fritteuse erhitzen, bis das Öl an einem Holzstäbchen Blasen wirft.
Dann die geformten Bällchen einzeln (ich benutze 2 Teelöffel) in dem Öl ausbacken, diese werden dabei leicht braun und schwimmen oben, wenn sie fertig sind.
Das dauert so 2-3 Minuten je nach Größe.
Nach dem Herausnehmen auf ein Küchentuch zum abtropfen legen.
Mit Schokoladensauce und Kokosraspeln dekorieren und noch heiß mit Vanilleeis servieren.
Quelle:
Craquez-pour-Bali-Recettes-paradis
Italien trifft Australien-so ist eine Köstlichkeit entstanden: leicht herber Kaffeegeschmack, feine Note von Wattleseed (australische Akaziensamen, die eine komplexe und sehr interessante Aroma-Kombination von Kakao, gerösteten Haselnüssen und Kaffee besitzen), milder Ziegenfrischkäse und süßlicher Kürbis.
Es ist eindeutig "herbstliches" Gericht, was gerade zum australischen Herbst sehr gut passt.
Zutaten:
1 mittelgroßer Hokkaidokürbis (500 g)
Salz
2 EL Olivenöl
2 Schalotten
1 frisch gebrühter Espresso (ca. 60 ml)
50 g Butter
300 g Risottoreis (z. B. Carnaroli oder Arborio)
700- 800 ml Geflügelbrühe
Salz
schwarzer Pfeffer
1-2 TL Wattleseed
80 g Ziegenfrischkäse
1 EL Espresso-Bohnen
1 EL Schwarzer Pfeffer
1/2 TL Kardamonsamen
Zubereitung:
Den Ofen auf 220° vorheizen.
Den Kürbis waschen und trocken reiben.
Mit der Schale in Viertel teilen, diese sorgfältig von Kernen und Fasern befreien.
Jedes Kürbisviertel auf ein Stück Alufolie setzen, die Ränder etwas zusammendrücken und nach oben biegen, sodass kleine Schiffchen entstehen.
Die Kürbisstücke salzen und mit je ½ EL Olivenöl beträufeln.
Im heißen Ofen (Mitte, Umluft 200°) in etwa 20 Min. garen.
Sie sollen weich, aber nicht matschig sein.
Für den Kaffee-Risotto die Schalotten schälen und fein würfeln.
Den Espresso frisch zubereiten.
Die Schalotten in der Hälfte der Butter glasig dünsten.
Den Reis zugeben, unter Rühren andünsten, bis er glasig wird, dann mit dem Espresso ablöschen.
Sobald der Espresso verkocht ist, schöpflöffelweise die heiße Brühe zugeben und immer so lange rühren, bis der Reis die Brühe aufgenommen hat.
Auf diese Weise den Reis 18-22 Min. garen; er soll weich sein, aber noch etwas Biss haben.
Den Risotto vom Herd nehmen, salzen, pfeffern und mit dem Wattleseed würzen.
Die restliche Butter und den Frischkäse unterziehen.
Zugedeckt noch etwas ziehen lassen.
Den Risotto in einer Schale anrichten und die Kürbisstücke daraufsetzen.
Espresso- Bohnen mit Schwarzen Pfeffer und Kardamom grob zermahlen und über Risotto streuen.
Quelle: Vegetarisch vom Feinsten
Ich habe viele Bücher über italienische Küche-mit und ohne Rezepte.
Eins davon "Pasta von Nino Zoccali" ist von einem australischen Koch italienischer Herkunft. Zugegeben, am Anfang war ich ein wenig skeptisch: ein Australier mit italienischen Rezepte...aber wenn man noch nicht probiert hat, soll auch nicht auf den Vorurteilen beharren. Ich war positiv überrascht und kann das Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen :)
Diese Suppe (von italienischer Tante des Autors) ist köstlich und unkomliziert. Das Geheimnis liegt "in der Brühe".
Für die Fleischklößchen:
300 g Hühnerhackfleisch
1 Ei (im Original 2 Eier)
90 g Weißbrotsemmelbrösel (ich habe 2 Scheiben Toasts ohne Rinde verwendet)
150 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
2 EL glatte Petersilie, fein gehackt
Salz
Pfeffer
Zitronenschale von 1/2 Bio-Zitrone, fein gerieben (meine Ergänzung)
Für die Suppe:
2 l Hühner Brühe (das Rezept steht unten) (im Original 2,4 l)
150 g Risoni (im Original 200 g)
Salz
Pfeffer
1-2 TL guten Balsamico (meine Ergänzung)
Parmigiano Raggiano zum bestreuen
Petersilie zum Dekorieren
Für die Hühnerbrühe:
1 kg Suppenhuhn
100 g Möhren
100 g Staudensellerie
100 g Lauch
100 g Zwiebel
100 g Parmiggiano-Rinde (*das Geheimnis)
1 Scheibchen Zitrone (meine Ergänzung)
3 Stängel glatte Petersilie
Salz
Zubereitung der Brühe:
alle Zutaten in einem großen Topf geben und mit 4 l kaltes Wasser aufgießen, zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und 2-2,5 Stunden sanft köcheln lassen.
Die fertige Brühe durch feines Sieb in einen kleineren Topf gießen (so bleibt sie schön klar).
Zubereitung der Klößchen:
alle Zutaten in einer Küchenmaschine geben und mixen, aus der fertigen Masse kleine Klößchen formen.
Zubereitung der Suppe:
Brühe aufkochen, Fleischklößchen nacheinander in die Brühe geben, ca. 15 Minuten kochen lassen, danach die Risoni und Balsamico und noch mal ca. 10 Minuten kochen lassen.
Die fertige Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, in die Teller samt Klößchen und Risoni geben, mit Parmesan und Petersilie bestreuen.
Hier ist englische Version: recipe
Frohe Ostern und erholsame Feiertage!
2 Rollen Butterblätterteig
1 Glas Lemon Curd
Puderzucker zum Bestreuen
Plätzchenausstecher in "Ei-Form"+ein runder Ausstecher für die Mitte
Mehl für die Arbeitsfläche
Den Backofen auf 200C° erhitzen.
Inzwischen die Plätzchen vorbereiten:
den Teig ausrollen, leicht bemehlen und Plätzchen in Ei-Form ausstechen, die Hälfte ("Boden) davon auf dem Backblech (ausgelegt mit Backpapier) verteilen.
Bei der anderer Hälfte ("Deckel") im unteren Drittel die Kreise ausschneiden.
Die Ränder von den "Boden"-Plätzchen leicht mit Wasser befeuchten und den "Deckel" darauf legen.
Backblech ind den Ofen schieben und ca. 15-20 Minuten backen.
Noch heiße Plätzchen mit Puderzucker bestreuen und wenn es notwendig ist, den Boden leicht andrücken (Platz für die Füllung).
So bald die Kekse abgekühlt sind, mit Lemon Curd dekorieren.
Quelle: Martha Stewart
Für den Teig:
125 g weiche Butter
125 g Erdnussbutter
100 g Zucker
100 g brauner Zucker
1 Ei
350 g Mehl
Prise Salz
Für Deko:
2-3 EL Kakaopulver
100 g dunkle Schokolade (geschmolzen)
100 g geröstete und gehackte Erdnüsse (ohne Salz)
Butter mit Erdnussbutter und Zucker (beide Sorten) schlagen, Ei dazugeben, gut vermischen, zum Schluß Mehl mit Salz unterrühren.
Der Teig soll weich und ein wenig krümmelig sein.
Den Teig ausrollen (Dicke ca. 0,5cm), Kreise ausstechen, auf jeden Kreis eine Schablone mit Vögelchen/Käfig- Motive direkt auflegen, mit ein wenig Kakaopulver bestreuen und mit dem Finger schön verteilen, die Schablone vorsichtig entfernen, Teigkreise mit fertigen Motiven auf dem Blech verteilen und für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 190°C vorheizen.
Plätzchen ca. 10 Minuten backen (sie sollen hell bleiben).
Nach dem Backen ca. 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.
Inzwischen Schokolade schmelzen.
Die Ränder von den keksen mit Schokolade bepinseln und mit gehackten Erdnüssen bestreuen.
Die Schablonen sind bei amazon.com erhältlich: hier
in Deutschland kann man solche Schablonen und (vieles mehr) hier bestellen: Mein Cupcake.de
Video (Anleitung) ab 9 Minute wird gezeigt, wie man mit Schablonen und Plätzchen arbeitet:
hier
Quelle: Rezept und Inspiration "La Receta de la Felicidad"
Für den Boden:
300 g Oreo-Kekse
100 g geschmolzene Butter
Für die Füllung:
200 ml Sahne
200 g beste dunkler Schokolade
50 g Butter
zum Dekorieren:
5-4 Oreo-Kekse
1 Handvoll Schoko-Chips
Oreo zerkleinen mit der Küchenmaschine (so fein, wie möglich), flüssige Butter zugeben und alles gut vermischen.
Den Boden einer Spring-Tarte-Form damit auslegen so, dass eine Bordüre von Höhe ca. 1 cm entsteht.
Sahne erhitzen, vom Herd nehmen, Schokoladenstücke und Butter dazugeben, gut verrühren und ca. 5 Minuten stehen lassen-die Schoko-Masse soll glatt und glänzend sein.
Die Füllung auf dem Boden verteilen und mit Oreo-Kekse und Schoko-Chips dekorieren.
Mindestens 2 Stunden stehen lassen (am besten über Nacht), in Portionsstücke schneiden und servieren.
Quelle: La receta de la Felicidad
50 g getrocknete schwarze Johannisbeeren
2 Orangen (z.B.Moro (für die Farbe))
600 g geraspelte Karotte (4 Karotten)
1 Handvoll Minzeblätter, grob gehackt
1 frische rote Peperoni, in feine Ringe geschnitten*
3 EL Sherry-Essig
125 ml Olivenöl
große Meersalzkristalle
schwarzer Pfeffer
Die Johannisbeeren in kochendem Wasser 5 Minuten einweichen, abgießen und abkühlen lassen.
Orangen filetieren, Saft auffangen.
Die geraspelte Karotte, Minzeblätter, Johannisbeeren, Orangen und Orangensaft in einer Schüssel vermengen, Olivenöl und Essig zugießen und gut verrühren.
Mit Meersalzkristallen und Pfeffer abschmecken.
*Peperoni habe ich durch geräucherten Jalapeno ersetzt: fruchtiger Salat hat wunderbar mit Raucharoma harmoniert.
Quelle: Urban Cook von Mark Jensen
"Wahrscheinlich werden Sie diese Kreation für eine Vorspeise halten, aber es ist definitiv ein Dessert, das mit Ihren Sinnen spielen wird. Was pikant scheint, ist in Wahrheit süß. Mit meinem hauchdünnen Lachs an geestem Rote-Bete-Sorbet kommen später noch weiter wunderbare Variationen ins Spiel"(c) Morimoto "Die neue japanische Küche"
Gezuckerter Lachs
100 g Lachsfilet (Sashimi Qualität)
2 TL Salz
160 ml Cognac
100 Demerara-Zucker
1 TL frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
2 Sternanis, in Stücke gebrochen
2-3 Zimtstangen, halbiert
Mit einem sehr scharfen Messer den lachs von der Haut lösen, in hauchdünne Scheiben schneiden, auf einem großen Teller auslegen, mit Salz bestreuen.
Nach einigen Minuten unter fließendem Wasser abspülen, zurück auf den Teller legen und mit enem Küchentuch abdecken, um die Flüssigkeit aufzusaugen.
Den Cognac in eine kleine Schüssel geben und den Lachs darin 15 Minuten marinieren.
Einen Teller mit der Hälfte des Zuckers bestreuen und den Lachs in einer Schicht darauflegen, den restlichen Zucker mit Gewürzen vermischen und über den Lachs streuen.
Das Ganze mit Frischhaltefolie abdecken und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren die Zucker-Gewürzschicht vom Lachs wischen, 2 bis 3 Lachsstücke auf jedem Teller anrichten, eine Kugel Rote-Bete-Sorbet darauflegen und nach Belieben mit Yuzu-Schaum und frischen Minzeblättern garnieren.
Rote-Bete-Sorbet
250 g Rote Bete ohne Strunk, geschält und geviertelt
3 Blätter Gelatine
150 g Zucker
Die Rote Bete in reichlich Wasser 30 bis 40 Minuten lang kochen.
Das Kochwasser bis auf 4 EL abgießen und mit gekochten Rüben im Mixer pürieren bis eine glatte Masse entsteht.
Die Gelatine in 2 EL Wasser einweichen und 5 Minuten quellen lassen.
Rüben Püree mit dem Zucker und 1/4 l Wasser aufkochen, vom Herd nehmen, die eingeweichte Gelatine einrühren.
Die Mischung 10 Minuten ruhen lassen, danach durch ein feines Sieb streichen.
Die Masse über Nacht im Kühlschrank stehen lassen, danach in die Eismaschine füllen, sobald es fertig ist, in einen verschließbaren Behälter geben und mindestens 4 Stunden tiefkühlen.
Yuzu-Schaum
2 Blätter Gelatine
100 g Zucker
1/4 L Yuzu Saft, ersatzweise frisch gepressten Limettensaft
1 gute Prise Salz
Die Gelatine in 2 EL Wasser auflösen, 5 Minuten quellen lassen.
Den Zucker in einen kleinen Topf geben, 1/8 L Wasser angießen und unter ständigem Rühren aufkochen, bis der Zucker sich aufgelöst hat, vom Herd nehmen.
Die eingeweichte Gelatine hinzufügen, nach dem sie sich aufgelöst hat, Yuzu Saft angießen und alles mit Salz abschmecken.
Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
Yuzu-Mischung in eine Espuma Flasche (oder Sahnenspender) füllen und zum Lachs und Sorbet garnieren.
Quelle: Morimoto Die neue japanische Küche
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