Mittwoch, 21. August 2013

Schwarze Linguine mit Krake und Forellenkaviar

Für dieses Gericht habe ich als Basis Tim Mälzers Rezept "Linguine con aglio, olio e peperoncino" verwendet.
Die Krake habe ich vorher gekocht (damit es butterweich wird, einfach die frische Krake abwechselnd ins kochende und sofort ins kalte Wasser für ca. 5 Sekunden tauchen, das ganze 3 bis 4 mal wiederholen, danach ca 30 Minuten im ungesalzenen Wasser mit 1 Zwiebel und 1 Scheibchen Zitrone kochen)

 Pasta al nero di seppia + polpo



8 junge Knoblauchzehen
3 getrocknete rote Chilischoten
1/2 Bund glatte Petersilie
500 g Linguine
Pfeffer
100 ml bestes Olivenöl
Meersalz

*vorgekochte Krake, in Stücke geschnitten
*Saft von 1/2 Zitrone
*einige Oreganoblättchen 
* ein paar Salzkristalle zum Dekorieren

Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, Chili fein hacken. Petersilie sehr fein hacken. Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest garen.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Chili darin ohne Farbe 1-2 Min. braten, Krake dazugeben und mit Zitronensaft ablöschen.
Ca. 100 ml Nudelwasser zugeben. 
Petersilie untermischen. 
Nudeln abgießen und tropfnass in die Pfanne zum Knoblauchöl geben und darin schwenken. Evtl. mit Meersalz nachwürzen. 
Mit Forellenkaviar, Salzkristalle und Oreganoblättchen servieren.

Nach Belieben event. mit Parmigiano bestreuen.





Montag, 12. August 2013

Spätsommerliche Sellerie-Eiscreme mit kandiertem Ingwer und Rumrosinen (USA)

Dieses Eis hat einen ziemlich kräftigen Geschmack und ganz interessantes mildes Roggenaroma. Sellerie ist hier nicht zu erkennen. Die Kombination mit Rumrosinen und kandiertem Ingwer bringt das Eis zu einer Geschmacks-Aroma-Explosion.


  Balinesischer Ananassalat.jpg


450 ml Vollmilch 
1 EL+1TL Speisestärke 
40 g Frischkäse (Raumtemperatur) 
⅛ TL Feines Meersalz (ich habe 1/4 TL zugefügt) 
300 g Sahne 
150 g Zucker 
2 EL Glukosesirup (ich habe durch 1 EL Ahornsirup ersetzt)
1 großes Bund dunkelgrüne Sellerieblätter, fein gehackt (und/oder 1 TL Selleriesamen, mit Mörser und Stößel leicht zerstoßen)
*goldene Rumrosinen (nach Geschmack)
2 EL kandierter Ingwer, fein gehackt (im Asia Laden erhältlich)




* goldene Rumrosinen:


200 g goldenen Rosinen (oder andere Rosinen)
4 EL Rum
100 g Zucker
60 ml Wasser
Wasser, Rum und Zucker aufkochen und rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
Den Sirup über die Rosinen gießen, abkühlen lassen und im Kühlschrank bis zu 1 Monat aufbewahren.





Für die Eiscremebasis in einer kleinen Schüssel etwa 2 EL der Milch mit der Speisestärke glatt rühren. 
Den Frischkäse mit Salz in einer mittelgroßen Schüssel verrühren. 
Die übrige Milch mit Sahne, Zucker und Glukosesirup in einem 4-Liter-Topf bei mittlerer Hitze aufkochen und 4 Min. sprudelnd kochen lassen. 
Vom Herd nehmen, die Sellerieblätter und/oder Selleriesamen hineingeben und mind. 30 Minuten ziehen lassen. Wenn man nur Sellerieblätter verwendet, im Kühlschrank 4-12 Stunden ziehen lassen.
Ein feines Sieb mit einer Lage Musselintuch auslegen und die Mischung hineingeben.
Die Selleriblätter ausdrücken, um so viel Flüssigkeit wie möglich herauszupressen.
Die aufgefangene Flüssigkeit zurück in den Topf geben und langsam die Stärkemischung einrühren. 
Wieder aufkochen und etwa 1 Min. rühren, bis die Mischung andickt. 
Vom Herd nehmen. Die heiße Mischung langsam mit dem Frischkäse glatt rühren. 
Die Masse mind. 4 Stunden kühlen, am besten über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Die Eiscremebasis in den gekühlten Behälter der Eismaschine füllen und die Eismaschine laufen lassen, bis das Eis dick und cremig ist. 
Die Eiscreme in eine Aufbewahrungsbox füllen, dabei Rosinen und Ingwer unterheben. 
Ein Stück Pergamentpapier auf die Oberfläche drücken und mit einem luftdichten Deckel verschließen. 
Im kältesten Teil des Tiefkühlgeräts mind. 4 Std. fest werden lassen.




Quelle: Das beste Eis der Welt Jeni Britton Bauer 

Rezept in Englisch: Celery Ice Cream with Candied Ginger and Rum-Plumped Golden Raisins

Sonntag, 11. August 2013

Kamille- Chardonnay Eiscreme (USA)

"Kamille-Eis schmeckt keineswegs nach Tee. Es ist reichhaltig und buttrig und ihre Aromen erinnern an Apfel, Aprikosen und Haferflocken. Kamille und Chardonnay verstärken jeweils die Apfelaromen des anderen." (c) Jeni Britton Bauer 

Mein persönlicher Eindruck: es schmeckt tatsächlich nach Apfel, Chardonnay Aroma ist dezent und harmoniert mit feinem Geschmack der Kamillenblüten ausgezeichnet. 
Die Aprikosen habe ich nicht rausschmecken können, dafür aber ziemlich kräftigen Geschmack von reifen Birnen und Butterplätzchen. 


 Camomile-Chardonnay  ice cream




450 ml Vollmilch 
1 EL+1TL Speisestärke 
40 g Frischkäse (Raumtemperatur) 
⅛ TL Feines Meersalz (ich habe 1/4 TL zugefügt) 
300 g Sahne 
150 g Zucker 
2 EL Glukosesirup (ich habe durch 1 EL Ahornsirup ersetzt)
15 g getrocknete Kamillenblüten (Teeladen oder Apotheke)
60 ml Chardonnay


Für die Eiscremebasis in einer kleinen Schüssel etwa 2 EL der Milch mit der Speisestärke glatt rühren. 
Den Frischkäse mit Salz in einer mittelgroßen Schüssel verrühren. 
Die übrige Milch mit Sahne, Zucker und Glukosesirup in einem 4-Liter-Topf bei mittlerer Hitze aufkochen und 4 Min. sprudelnd kochen lassen. 
Vom Herd nehmen, die Kamillenblüten hineingeben und 10 Minuten ziehen lassen.
Ein feines Sieb mit einer Lage Musselintuch auslegen und die Mischung hineingeben.
Die Kamillenblüten ausdrücken, um so viel Flüssigkeit wie möglich herauszupressen.
Die aufgefangene Flüssigkeit zurück in den Topf geben und langsam die Stärkemischung einrühren. 
Wieder aufkochen und etwa 1 Min. rühren, bis die Mischung andickt. 
Vom Herd nehmen. Die heiße Mischung langsam mit dem Frischkäse glatt rühren. 
Die Masse mind. 4 Stunden kühlen, am besten über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Die Eiscremebasis in den gekühlten Behälter der Eismaschine füllen und die Eismaschine laufen lassen, bis das Eis dick und cremig ist. 
Die Eiscreme in eine Aufbewahrungsbox füllen, ein Stück Pergamentpapier auf die Oberfläche drücken und mit einem luftdichten Deckel verschließen. 
Im kältesten Teil des Tiefkühlgeräts mind. 4 Std. fest werden lassen.

Waffel-Schälchen habe ich nach diesem Rezept gebacken: Bricelets Fribourgeois

Das beste Eis der Welt Jeni Britton Bauer 

Montag, 5. August 2013

Buttermilch Eis mit gerösteten Erdbeeren (USA)

"Durch das Rösten der Erdbeeren verdunstet ein Teil des Wassers und die Aromen sind intensiver. Zitronensaft und Buttermilch bringen etwas Säure. Erdbeerstücke werden im Eis zu harten, geschmacklosen Stücken, Erdbeerpüree dagegen verleiht ein tolles Aroma. Die Reste können als Sauce serviert werden."(c) Jeni Britton Bauer 



Einige bekannte Blogger haben dieses Eis ausprobiert: 

Sabine serviert mit köstlichen Kokoskonfekt

Bei Valentinas Kochbuch gibt man einen Rat die Reste von Erdbeerenpüree für die schöne Marmorierung zu verwenden

Buttermilch Eis mit gerösteten Erdbeeren// Buttermilk ice cream with roasted strawberries

Ich will es erst mal pur probieren und hier ist das Wunderrezept:



Eiscremebasis:

350 ml Vollmilch 
2 EL Speisestärke 
60 g Frischkäse (Raumtemperatur) 
⅛ TL Feines Meersalz (ich habe 1/4 TL zugefügt)
300 g Sahne 
150 g Zucker 
2 EL Glukosesirup (ich habe durch 1 EL Ahornsirup ersetzt) 
60 ml Buttermilch 

geröstete Erdbeeren: 

300 g Erdbeeren, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten 
80 g Zucker 
3 EL frisch gepresster Zitronensaft 


Den Ofen auf 190 ˚C vorheizen. 
Um die gerösteten Erdbeeren herzustellen, Erdbeeren und Zucker in einer 20 × 20 cm großen Auflaufform aus Glas oder Keramik vorsichtig vermischen. Im Ofen 8 Min. rösten, bis sie gerade weich sind. Leicht abkühlen lassen. 
Die Beeren in der Küchenmaschine mit Zitronensaft pürieren. Von dem Püree 120 ml abmessen und für die Eiscreme beiseitestellen, den Rest kühl aufbewahren und für etwas anderes verwenden. 


Für die Eiscremebasis in einer kleinen Schüssel etwa 2 EL der Milch mit der Speisestärke glatt rühren. Den Frischkäse mit Salz in einer mittelgroßen Schüssel verrühren. 
Die übrige Milch mit Sahne, Zucker und Glukosesirup in einem 4-Liter-Topf bei mittlerer Hitze aufkochen und 4 Min. sprudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen und langsam die Stärkemischung einrühren. 
Wieder aufkochen und etwa 1 Min. rühren, bis die Mischung andickt. Vom Herd nehmen. 
Die heiße Mischung langsam mit dem Frischkäse glatt rühren. 
Das Erdbeerpüree und die Buttermilch unterrühren. 
Die Masse mind. 4 Stunden kühlen, am besten über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.
Die Eiscremebasis in den gekühlten Behälter der Eismaschine füllen und die Eismaschine laufen lassen, bis das Eis dick und cremig ist. 
Die Eiscreme in eine Aufbewahrungsbox füllen, ein Stück Pergamentpapier auf die Oberfläche drücken und mit einem luftdichten Deckel verschließen. 
Im kältesten Teil des Tiefkühlgeräts mind. 4 Std. fest werden lassen.



*Ich habe nur ein paar kleine Änderungen gemacht (Salz und Ahornsirup), aus Erfahrung (da ich schon mehrere probiert habe) so schmeckt am besten-nicht zu süß.
** Mit Abstand das beste Erdbeere Eis, dass ich jemals gegessen habe: sahnig, locker, erdbeerig und einfach lecker, unbedingt probieren!


  Erdbeeren // Strawberries



Das beste Eis der Welt Jeni Britton Bauer

Sonntag, 28. Juli 2013

Eiscreme mit Mais und schwarzen Himbeeren (USA)

Ich habe nie gedacht, dass ein ganz gewöhnlicher Mais so viel Geschmack und Aromen in sich verstecken kann. Schwarzen Himbeeren habe ich durch eine Mischung aus Brombeeren und Himbeeren ersetz (in Deutschland sind schwarzen Himbeeren rar, zum Glück konnte ich sie in der Ukraine probieren-dort gibt es genug davon) Das Rezept stamm aus meinem Lieblingsbuch von Jeni-Britton-Bauer


 Balinesischer Ananassalat.jpg




450 ml Vollmilch
1EL plus 1 TL Speisestärke (am besten Tapiokastärke, im Asialaden erhältlich)
40 g Frischkäse (Raumtemperatur)
1/4 TL Meersalz
300 ml Sahne
150 g Zucker
1 EL Ahornsirup
2 Maiskolben, geschält

Für die Himbeersauce:

300g schwarzen Himbeeren (oder eine Mischung 50:50 Brombeeren und Himbeeren)
220 g Zucker 

Himbeeren und Zucker in einem kleinem Topf bei mittlerer Hitze aufkochen.
Unter gelegentlichem Rühren etwa 10-12 Min. kochen.
Leicht abkühlen lassen, dann nach Belieben durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen.
Im Kühlschrank aufbewahren und kalt verwenden.


Die Maiskörner von Kolben abschneiden und die Kolben "melken", indem man mit der Messerrückseite darüberkratzt, um die Flüssigkeit herauszuholen.
Körner und Flüssigkeit beiseitestellen.
In einer kleinen Schüssel etwa 2 EL der Milch mit der Speisestärke glatt rühren.
Den Frischkäse mit Salz in einer mittelgroßen Schüssel verrühren.
Die restliche Milch mit Sahne, Zucker und Ahornnsirup, Maiskörnern und der Maisflüssigkeit in einem 4 Liter-Topf bei mittlerer Hitze aufkochen und 4 Min.!!! sprudelnd kochen lassen.
Vom Herd nehmen und die Mischung durch ein Sieb in eine Schüssel pressen, sodass die harten Außenhüllen der Maiskörner zurückbleiben. In den Topf zurückgeben und langsam die Stärkemischung unterrühren.
Wieder aufkochen und mit einem Spatel etwa 1 Min. rühren, bis die Mischung andickt, dann vom Herd nehmen.
Die heiße Mischung langsam unter den Frischkäse rühren, bis allse ganz glatt ist.
Abkühlen lassen und mindestens für 4 Stunden (am besten über Nacht) in Kühlschrank stellen.
Die Eiscremebasis in den Kühlbehälter (vorher 24 St. im Gefrierfach legen) der Eismaschine füllen und einschalten.
Die Eiscreme in einem Behälter füllen, dabei die Himbeeresauce einschichten und mit einem Löffel Sauce abschließen.
Eiscreme und Sauce leicht vermischen, sodass ein hübsches Muster entsteht.
Mit einem Deckel verschließen und mind. 4 Stunden fest werden lassen.



 Die Quelle: Das beste Eis der Welt (Jeni Britton Bauer)

Mittwoch, 24. Juli 2013

Semifreddo von Mango, Nektarinen und Passionsfrucht mit Beeren & Granatapfel (Australien)

Ich habe mehrere Lieblingsblogs, unter ihnen gibt es richtige Favoriten, die ich jeden Tag "klicke". Tolle Bilder und Rezepte, die man sofort zaubern möchte. Bei der Katie (ich verfolge ihr Blog seit ungefähr 1 Jahr) sowohl die Rezepte, als auch die Bilder sind absolut fantastisch, schaut mal rein, ihr wird begeistert sein. 

  Balinesischer Ananassalat.jpg




1 Ei
2 Eigelb
125 g Zucker (in Originalrezept 75g)
2 Mangos (überreif, geschält und in grobe Stücke geschnitten)
4 Nektarinen (ich habe Weinbergpfirsiche verwendet)
6 Passionsfrüchte (5 für die Eismasse, 1 für Dekoration)
Saft von 1 Limette
300 g Schlagsahne
100 g Haselnüsse
1 Handvoll frischer Beeren (rote und schwarze Johannisbeere, Saure Kirschen, Walderdbeeren, Himbeeren, je nach Geschmack und Saison)
1 Granatapfel
einige Blätter von frisscher Minze

1 Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen, sodass etwas Folie übersteht.
Ei mit Eigelben und Zucker schlagen bis es dickflüssig wird.
Anschließend über dem heißen Wasserbad 5 Minuten weiterschlagen, bis sich die Masse verdoppelt hat.
Nektarinen und Mangos im Mixer zerkleinen, Passionsfruchtfleisch durch ein Sieb dazudrücken, Limettensaft hinzufügen und mixen.
Eiermischung dazugeben, Sahne steif schlagen, vorsichtig unterheben.
Masse in Kastenform geben, mit Folie zudecken und über Nacht in den Gefrirschrank geben.
Herausnehmen, auf eine Platte stürzen und mit gerösteten Haselnüssen, Beeren, Granatapfelkernen, Passionsfrucht und Minze anrichten.


Quelle: Whatkatieeate

Montag, 15. Juli 2013

Auf Zedernholz gegrillter Wacholderlachs mit Beerenglasur (USA)

Die Indianer im pazifischen Nordwesten brieten traditionell den ganzen Lachs auf Zedernbrettern vor prasselndem Feuer - das wollten wir heute Abend auch mal ausprobieren: auf dem Balkon im Kugelgrill.
Der Lachs erhält ein Aroma von Zedern und Wacholder und wird mit einer samtigen, süßen Beerenlasur überzogen.
Ab jetzt steht dieses Rezept bei mir auf der "Mehrmalswiederholungsliste": im Sommer gibt's nur noch Lachs auf diese Weise!

Balinesischer Ananassalat.jpg

Für die Beerenglasur:

300 g frischer Beerenmix (Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren, Stachelbeeren)
100 ml Ahornsirup


Für die Wacholdermischung:

1 TL Wacholderbeeren
1 TL schwarzer Pfeffer
2 TL grobes Salz
1 Stück Lachsfilet (750g-1000g), am besten Wildlachs

ein Grillbrett aus Zedernholz (24 Stunden in Wasser oder Bier, oder Whisky- je nach Geschmack, eingeweicht und abgetropft)

Beeren und Ahornsirup in einen Topf füllen und 2 EL Wasser hinzufügen, Topf abdecken und bei 175°C etwa 5 Minuten garen, danach die Deckel abnehmen, Temperatur etwas reduzieren und ca. 10 Minuten kochen, bis ein zähes Beerenpüree entsteht.

Wacholderbeeren, Pfefferkörner und Salz in einer Kaffeemühle zu feinem Pulver zermahlen.
Den Grill für indirektes Grillen vorbereiten und auf mittlere Hitze vorheizen.
Kurz vor dem Grillen den Lachs großzügig auf beiden Seiten mit Wacholdermischung einreiben, anschließend mit der Haut nach unten auf das Brett legen.
Die Hälfte der beerenglasur über den Fisch löffeln.
Das Brett in der Mitte des Rostes platzieren und den Grill zudecken.
Den Lachs 20-30 Minuten grillen.
Sobald er gar ist, restliche Beerenglasur über den Fisch geben und direkt auf dem Zedernholz servieren.

Quelle: Planet-Barbecue-Grill-Weltreise-Rezepte Steven Raichlen

Freitag, 12. Juli 2013

Gebackene Honig Pfirsiche mit schwarzem Pfeffer, Persischer Zuckerseide und Pistazien

Ein perfektes Dessert für Grill-Party: süß, fruchtig, lecker und mit einer Kugel Vanille-Eis oder Zitronen-Sorbet schmeckt es einfach himmlisch:)

Gebackene Honigpfirsiche mit schwarzem Pfeffer, Persischer Zuckerwatte und Pistazien


4 reife Pfirsische (halbiert) 
1-2 EL flüssiger Honig (ich nehme Rosmarinhonig) 
1EL grob gehackter Pistazien 
frischgemahlener schwarzer Pfeffer 
ein wenig Persischer Zuckerwatte für Dekoration (in türkischen Läden erhältlich) 

Den Backofen auf höchste Stufe erhitzen (am besten, wenn man Grill-Funktion benutzt)
Die Pfirsish-Hälften auf dem Backblech verteilen (mit Schnittfläche nach oben), mit Honig beträufeln, mit schwarzem Pfeffer bestreuen und ca. 10-15 Minuten grillen/backen.
Mit Pistazien und Zuckerwatte dekorieren.

Dienstag, 9. Juli 2013

Japanischer Zitronenkuchen mit Yuzu --- レモンケーキ (Japan)

Der beste Blog über japanische Küche ist  Wagashi Maniac von Alex:
dort findet man wirklich alles. Auch dieses wunderbare Rezept stammt von dort.
Überzeugt Euch selbst und schaut mal rein. Genießt die wunderschönen Bilder und fantastischen Rezepte. Viele habe ich schon mehrmals probiert, sie gelingen immer.

 Balinesischer Ananassalat.jpg

Hier ist das Rezept von Alex (ich habe einfach kopiert und bei mir gepostet)
Die kleine Zitonenkuchen schmecken köstlich!


2 Eier
70g Butter, geschmolzen, nicht gebräunt (dafür 90g schmelzen)
80 g Hakuriki-ko Weizenmehl
80g Zucker
1g Backpulver
2 TL Zitronenschale, fein gerieben
1 Tl Yuzu Pulver
30g Honig
50g Yuzu Marmelade


Glasur
1-2 El frisch gepressten Zitronensaft
100g Puderzucker


Die Eier sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, halbe Stunde davor bitte rausnehmen.
Anstelle des Hakuriki-ko kann man auch 70g Weizenmehl(Typ410) und 10g Stärke verwenden, besser wäre aber das weiche Mehl.
Da der Teig ruhen muss, ist es besser, hier ein Profi-Backpulver zu verwenden, welches erst im Backoffen wirkt.
Für die 70g geschmolzene Butter braucht man 90g, ein wenig mehr, da die Feuchtigkeit verdunstet. Dazu die Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen, bis die Milchbestandteile zum Boden gesunken sind, dann die Butter abkühlen lassen.
Mehl mit Backpulver mischen und sieben. Die Eier in eine Schüssel schlagen und mit dem Zucker leicht schaumig aufschlagen. Honig und Yuzu Konfitüre zufügen, kurz unterschlagen, dann die geriebene Zitronenschale und Yuzupulver. Die abgekühlte Butter unterrühren, jetzt ist es wichtig, nur noch ganz wenig zu rühren, wenn das Mehl zugefügt wird. Mehl und Backpulver darüber sieben und schnell glatt rühren, am besten mit einem Schneebesen, nicht mehr mit einem Elektrorührstab.
Damit keine Kühlschrankgerüche in den Teig einziehen, am besten luftdicht verschließen und für mehrere Stunden/über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag den Backoffen auf 160°C vorheizen. Kleine Formen (Muffinformen sind gut geeignet, oder auch kleine Schiffchen Formen) mit Butter einpinseln und mit ein wenig Mehl bestäuben. Die Förmchen mit dem Teig nur ca. 3/4 voll machen, nicht mehr.
Im vorgeheizten Backoffen auf die mittlere Schiene schieben und bei 160°C ca. 15-18 Minuten backen.Beim Backen unbedingt eine mit Wasser gefüllte Schale in den Backofen stellen, wegen dem Dampf. Die Backzeit  kann, je nach der Art des Backofens, leicht variieren, hier muss man vorsichtig sein, der Kuchen darf nicht zu lange drin bleiben, sonst kann er trocken werden. Am besten, nach 15 Minuten einen Stäbchentest machen, es sollte sauber rauskommen, ist es nicht der Fall, noch 2-3 Minuten weiter backen. Der Kuchen sollte goldgelb sein, und recht gerade aufgehen. Wenn sich ein Hügel bildet(wie auf dem Bild), ist die Temperatur zu hoch.
Nach dem Backen kurz abkühlen lassen und aus der Form entfernen.
Aus frisch gepresstem Zitronensaft und Puderzucker eine dicke Glasur mischen und auf jeden Kuchen auftragen, 2-3 Stunden trocknen lassen. Bei den Mengenangaben für die Glasur bin ich sehr unsicher, ich mache es immer nach Gefühl, die Glasur sollte sehr dick  sein. Schön gleichmäßig wird es, wenn man die Kuchen einfach in die Glasur taucht, dann ein wenig abtropfen lassen und umdrehen.


**** Für den Teig habe ich Red Lotus Mehl verwendet (im Asia-Laden erhältlich)
*** Ich habe in die Glasur Yuzu-Saft zugefügt (es schmeckt viel interessanter, als mit Zitronensaft) 
** Förmchen habe ich extra bestellt, dafür braucht man spezielle japanische Lemoncake Förmchen
* Macht gleich mehr, die werden sehr schnell verpuzt:)


Quelle: Wagashi Maniac 




Rezept in Englisch