Nun ist es so weit-ein Fest mit Geistern, Hexen, Leckereien.
Ich habe schon etwas vorbereitet, nähmlich die Vorspeise:
-"Mäuseplatte mit Käse und Obst" (normalerweise gehört das zum Dessert, aber ich mache eine kleine Ausnahme)
-"Snacks-Friedhof", wo Oliven, Knoblauchkäse und Jicama ihre Ruhe gefunden haben.
-"Skeletons Hände voll mit Chips und Guacamole"
Morgen widme ich meinen Nachmittag der Hauptspeise "Chili con Kürbis".
Das Dessert-Schokoladeneis mit Rotwein ist fertig. Beide Rezepte schreibe ich später.
Ich wünsche Euch allen ein schönes Fest!
Die tolle Sachen für einer richtige Halloween-Feier habe ich von Pottery Barn
Rezept Guacamole : Martha Steart Classic Mexican Guacamole
Rezept Jicama: Jicama mit Limettensaft und Chili traditionel
Rezept Schafskäse mit Knoblauch: Frische Schafskäsecreme mit Knoblauch
Käse von der Maüseplatte: Cheddar, Brebis und Petit Billy
Bald ist Halloween-ich liebe dieses Fest: schöne herbstliche Atmosphäre, leuchtende Kürbise, Hexen und Geister, Süssigkeiten, Gruselgeschichten und Vampir-Filmen...
Heute habe ich zum ersten Mal selbst einen Kürbis ausgeschnitzt und dann habe ich einen Spaziergang zum Faber-Schloß gemacht um ihn zu fotografieren (nun ja, ich brauchte eine schöne Kulisse).
Ich habe ganz zufällig dieses Rezept im Internet entdeckt und bin begeistert. Karamellisierte Äpfel kennt jeder (vom Volksfest oder ä.), die hier sind was besonders: leuchtende Farben, "gruselige Zweige", knackiges und leckeres Karamell, das nach Zimt duftet-genau das richtige zum Halloween. Und außerdem, es macht wahnsinnig viel Spaß zuzubereiten.
6 mittlere Äpfel (gewaschen, saubere Zweige als Halter in die Äpfel stecken)
675 g Zucker
155 ml Zuckersirup oder Honig
235 ml Wasser
rote und schwarze Lebensmittelfarbe
Zimtöl ein paar Tropfen
Zuckerthermometer
Zucker, Sirup und Wasser in einem Topf vermischen, aufkochen und auf mittlerer Flamme köcheln lassen, bis das Karamell die richtige Temperatur von 300F/150C° erreicht (mit dem Zuckerthermometer messen).
Den Topf vom Herd nehmen, zuerst die rote Farbe und Zimtöl untermischen, Äpfel karamellisieren in roter Farbe, danach die schwarze Farbe untermischen (die Farbe wird richtig kräftig sein) und die restlichen Äpfel genau so karamellisieren wie die roten.
Quelle:
Matt Bites
I
n China wird jedes Jahr das Mondfest (Mittherbstfest) gefeiert. Das ist eine uralte Tradition mit Lichtern, Stimmung und natürlich mit einem Mondkuchen.
In diesem Jahr ist das am 30. September. Ich habe ein wenig mitgefeiert: zwar keinen Mondkuchen gebacken, sondern die Shortbread Cookies, allerdings mit Hilfe der chinesischen Holzformen.
Alle drei sind wunderschön: handgeschnitzt mit typischen chinesischen Motiven.
Mein Favorit ist der Koi-Fisch.
180 g Mehl
110 g Zucker
60 g kalter Butter (in Würfel geschnitten)
1/4 TL Salz
1 TL Vanille Extrakt
1 Ei
Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen, Butter dazugeben und solange mischen/kneten, bis der Teig beginnt krümmelig zu werden, dann das Ei und Vanille Extrakt untermischen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig in die Folie einwickeln und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen (am besten über Nacht).
Die Holzförvchen NUR mit Mehl bestäuben (nicht einfetten!!!), überschüssiges Mehl abklopfen.
Den kalten Teig in Portionen teilen und in die Förmchen reindrücken, mit dem Messer den überschüs. Teig abschneiden und das Förmchen direkt auf dem Tisch schlagen-die fertigen Teigfiguren fallen raus.
Auf dem Blech mit Backpapier verteilen und im vorgeheizten Ofen (180°C) ca. 10 Minuten backen.
Die Cookies müssen hell bleiben!
Ich habe die Butter reduziert (im Originalrezept ist die Menge doppelt), sonst schmelzen sie sehr stark im Ofen und das Muster "zerläuft".
Um den Geschmack zu verfeinen habe ich zusätzlich geriebene Schale von 1/2 Zitrone und ein paar Tropfen von Kardamon Essence dazugegeben-schmeckt köstlich.
Hier sind die chinesische Holzformen
Quelle:
Rezept
Der Herbst steht auf der Leiter und mahlt die Blätter an, die Tage werden kürzer und das Wetter kalt und ungemütlich, für mich bedeutet das Zeit für deftige Gerichte, so wie marokkanische Tajine: ob mit Lamm, Quitten und Datteln oder Hähnchen und Feigen,überall verwende ich die selbsteingelegte Salzzitronen-wenig Arbeit, viel Geduld mit Wartezeit (es lohn sich) und Sie haben die aromatischte Zitronen der Welt.
12 unbehandelte Zitronen
mindestens 12 TL Salz
Lorbeerblätter, Chilli und Schwarzer Pfeffer-Körner nach Geschmack
Die Zitronen heiß waschen und abtrocknen.
Jede Zitrone der Länge nach viermal etwa 1 cm tief einschneiden, dabei die Zitronen nicht zerteilen.
Bei jeder Zitrone Salz in die Einschnittstellen drücken, dabei pro Zitrone mindestens 1 TL Salz verwenden.
Die gesalzenen Zitronen dicht an dicht in das Glas schichten und mit Salz bestreuen, mit kochendem Wasser übergießen, das Glas fest verschließen und an einem trockenen dunklen Ort 30 Tage stehen lassen.
Beim Bedarf und je nach Rezept die Zitronen aus dem Glas rausnehmen, in Vierteln teilen, die Zitronenschale in feiner Streifen schneiden und zum Tajine geben.
Quelle: Marokko-Kochen und verwöhnen mit Originalrezepten
Heute gibt es keine Rezepte, sondern einen entspannten Abend.......
1 Portion Pâte Sablée (Mürbeteig)
oder zum Selbermachen:
200 g Mehl
50 g gemahlenen Mandeln
75 g Zucker
150 g kalter Butter
Prise salz
1 Eigelb
Alle Zutaten miteinander vermischen so, dass ein glater Teig entsteht.
Den fertigen Teig in den Kühlschrank für ca. 30 Minuten stellen, danach ausrollen und die Kreise ausstechen.
Die Backform gut einfetten und mit Teigkreisen auslgenen, die Füllung verteilen und im vorgeheizten Ofen (bei 190°C) ca. 20 Minuten backen.
Für die Füllung:
4 EL Himbeere Konfitüre ohne Kernchen (z. B. von "Wilkin & Sons")
4 EL Aprikosen Konfitüre
4EL Limetten Gelee
Quelle: Meg Rivers "Home Baking"
Butter selbst herzustellen ist ein Kinderspiel. Es gibt eine Fülle von traditionellen Geräten, die das Buttern zu einem Erlebnis werden lassen:Butterspatel, Butterformen, Butterfässer und s.w.
Bei Antiquitätenhändler oder auf Flohmärkten mit ein bisschen Glück kann man die günstig kaufen.(c)
1,2 l vollfette Sahne
1/4 TL Salz
ergibt ca. 600 g Butter und o,6 l Buttermilch
Die Sahne etwa 1-2 Stunden zuvor aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie Raumtemperatur hat.
Die Sahne in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, mit dem Flachrührer!!! auf mittlerer Stufe so lange rühren, bis die Butterfett und Buttermilch trennen ( je nach Gerät ca. 7 Minuten)
Die Butterklumpen unter dem fließenden Wasser abwaschen um restliche Buttermilch zu entfernen (es ist wichtig, damit die Butter nicht ranzig schmeckt)
Mit Salz abschmecken.
Mit Holzspateln die Butter formen, in Pergamentpapier wickeln, so ist die Butter ca. 1 Woche im Kühschrank haltbar.
Quelle: ein wunderschönes englisches Buch mit tollen Rezepten und zauberhaften Bildern Aus Freude am Landleben
Pünktlich zum Ende der Olympischen Sommerspielen in London habe ich aus einem britischen Backbuch ein "festliches" Rezept rausgesucht: Roulade mit Maracuja und Mango.
Sie schmeckt sehr fruchtig, sieht gut aus und ist einfacher zu machen, als man denkt.
3 Eier
140 g Zucker
1/4 TL Vanilla Extract
100 g Mehl
Puderzucker zum Bestreuen
300 ml Sahne
2 TL Zucker
Prise Salz
1/4 TL Vanilla Extract
2 Passion Früchte (Maracuja)
1 reifer Mango (geschält und in feine Spalten geschnitten)
Backofen auf 220°C vorheizen.
Eier, Zucker, Salz und Vanille Extract schäumig aufschlagen.
Mehl durch den Sieb zugeben und ganz vorsichtig mischen (damit die Luft nicht rausgeht)!
Den Biskuit-Teig auf dem mit Backpapier belegten Blech verteilen und ca. 8-10 Minuten backen.
Inzwischen ein sauberes Tuch auf den Tisch legen und mit Backpapier belegen.
Oben darauf Puderzucker streuen.
Den fertigen Biskuit auf den "Zucker-Papier" stürzen, sofort das Backpapier vom Biskuit-Boden lösen und wieder drauflegen, sobald die Roulade abgekühlt ist (Handwarm),zusammen mit Backpapier rollen und so liegen lassen (das ist wichtig, damit die Roulade ihre gerollte Form behält).
Für die Füllung die Sahne leicht (nicht zu steif) schlagen, den Zucker und Vanilla Extract dazugeben, noch mal kurz schlagen.
Die Roulade wieder ausrollen, das Papier entfernen, mit Sahne bestreichen, Mango-Spalten und Maracuja darauf verteilen, wieder zusammenrollen.
Auf den Servierteller legen und mit Puderzucker bestreuen.
Quelle: Meg Rivers
Home Baking
Jakobsmuscheln mit Wacholdersauce
Die Jakobsmuschel setst sich aus zwei Bestandteilen zusammen: aus der Nuss (das weiße, feste Fleisch mit einer leicht faserigen Struktur) und der Koralle
(der kleine orangefarbene Halbmond, der die Nuss umgibt). Die
Konsistenz des Koralleninhalts lässt sich mit einem festen Teig oder
einem grobkörnigen Kartoffelbrei vergleichen.
Für dieses delikate Gericht wird nur das weiße Teil (Nuss/Noix) gebraucht.
Französischen Wacholderkorn Genièvre kann man durch Gin ersetzen.
Ein i-Tüpfelchen: vor dem Servieren noch mit ein paar leicht angedrückten Wacholderbeeren bestreuen.
16 Jakobsmuscheln (Noix)
1 Schalotte
50 ml Genièvre (oder Gin)
150 ml Crème fraîche
20 g Butter
Fleur de Sel
Pfeffer
Die Schalotte schälen und sehr fein schneiden.
In einem Topf die Hälfte der Butter schmelzen lassen, die Schalotte dazugeben und ca. 4 Minuten dünsten, mit Genièvre ablöschen, die Crème fraîche dazugeben und auf mittlere Hitze ein paar Minuten köcheln lassen.
In einer zweite Pfanne die restliche Butter erhitzen und die Jakobsmuscheln ca. 1 Minute pro Seite scharf anbraten.
Die gebratene Muscheln auf die Teller verteilen, salzen, pfeffern, mit Genièvre-Sauce sofort servieren.
Bon Appetit!
Quelle:
Craquez pour la cuisine des ch'tis!